München, 9. Februar 2007 - MASTERCARD Worldwide setzt für seine neuen chipbasierten Bezahlkarten auf Sicherheits-Chips des Münchner Halbleiterherstellers Infineon Technologies. Infineon beliefert damit eines der weltweit größten Projekte für das bargeldlose Bezahlen mit kontaktlosen Chipkarten, die derzeit weltweit in 13 Ländern eingeführt werden, darunter Taiwan, Malaysia, Australien und die USA. Die neuen MASTERCARD PayPass Bezahl- und Kreditkarten enthalten einen Sicherheits-Chip mit kontaktloser Schnittstelle, der modernste Verschlüsselungsfunktionen beinhaltet. Im Vergleich zum Bezahlen mit Bargeld, mit Magnetstreifenkarte oder kontaktbasierter Chipkarte sind Bezahlvorgänge mit kontaktlosen Karten bequemer, denn sie müssen nicht mehr umständlich in ein Lesegerät gesteckt werden. Die Suche nach Kleingeld entfällt.
Weltweit sind heute mehr als zwei Milliarden Debit-, Kredit- und andere Bezahlkarten im Umlauf. Im Jahr 2006 sollen weltweit rund 400 Millionen chip-basierte Bezahlkarten ausgegeben worden sein. Davon sind etwa 17 Millionen kontaktlose Chipkarten den beiden Projekten von MASTERCARD und Visa zuzurechnen.
Das US-Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan erwartet, dass der Markt für kontaktlose Bezahlkarten in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich um 63 Prozent jährlich wächst.
„Dass Infineon Partner und Chipzulieferer für die derzeit führenden kontaktlosen Bezahlkartenprojekte ist, unterstreicht unser Engagement, heute bei der Einführung neuer Zahlungsanwendungen zu unterstützen und die der nächsten Generation mit aufzubauen“, sagte Dr. Helmut Gassel, Vice President und General Manager für Chipkarten- und Sicherheits-ICs bei Infineon. „Unsere umfassende Kompetenz bei Sicherheit und Kontaktlos-Technologie hat uns nicht nur im Payment-Bereich zum Zulieferer für Hochvolumenprojekte gemacht, sondern auch in den Bereichen elektronische Identifikation und öffentlicher Personennahverkehr, beispielsweise für den elektronischen Pass in den USA und das „T-Money“ Projekt in Korea.“
Marktführer bei sicheren Chipkarten-ICs
Infineon ist seit acht Jahren in Folge Weltmarktführer bei Chips für Kartenanwendungen, die die Bereiche Identifikation, Bankenwesen, öffentlichen Personennahverkehr, digitale Unterhaltungstechnik, Mobilkommunikation und vorausbezahlte Telefonkarten beinhalten. Laut der aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan hielt Infineon im Jahr 2005 mit etwa 1,08 Milliarden ausgelieferten Chips einen Anteil von 31 Prozent am Gesamtmarkt. Nach Umsatz lag der Marktanteil von Infineon bei 29 Prozent vom Weltmarktumsatz, den Frost und Sullivan auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar bezifferte.
Die Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Mobilität sowie Sicherheit. Mit weltweit rund 42.000 Mitarbeitern (davon etwa 12.000 Mitarbeiter bei Qimonda) erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2006 (Ende September) einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro (davon 3,8 Milliarden Euro von Qimonda). Das Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol „IFX“ notiert. Weitere Informationen unter www.infineon.com.
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